Blomberg. In Blomberg fand am gestrigen Donnerstag wieder eine Blutspendeaktion des Deutschen Roten Kreuzes in der Schießhalle statt.
Der erste Termin des Jahres 2012 hatte zudem einen angenehmen Nebeneffekt: Alle Spenderinnen und Spender beantragten vor dem eigentlichen Prozedere automatisch den neuen Blutspendeausweis.
Der wurde zum 1. Januar 2012 in Nordrhein-Westfalen und fünf weiteren Bundesländern eingeführt. »Die bundesweite Einführung hat den Vorteil, dass wegen des Chipkarten-Verfahrens eine Blutspende in allen Bundesländern möglich ist«, erklärt Michael Prautzsch von der »Teamleitung Entnahme« des Deutschen Roten Kreuzes.
Auf dem Chip werden wichtige, persönliche Daten – Name, Geburtsdatum, Blutgruppe mit Rhesusfaktor, letzte Blutspende und Gesamtzahl der geleisteten Spenden – gespeichert. Im neuen Dokument sieht Eta Rieks (Foto), die die Veranstaltung in Blomberg regelmäßig organisiert, auch einen Grund für die gute Resonanz.
»Die Leute waren wirklich gespannt auf den Ausweis«, sagt Rieks, die von 192 Menschen, darunter zehn neuen Spendern, zu berichten weiß, die sich diesmal »anzapfen« ließen.

Lukas Kuhlemann spendet regelmäßig Blut. Er nahm bereits zum zwölften Mal auf einer der Liegen des Deutschen Roten Kreuzes Platz.



















































