»Klaus der Geiger« sorgte für Begeisterung

Konzert_DalbornBlomberg-Dalborn. Polit-Barde »Klaus der Geiger« und die Balkan-Band »Tamam« heben ein Gastspiel in der Dalborner Kulturkneipe »Alter Jäger« gegeben und damit die Dalborner Konzertwochen eingeläutet.

Den Anfang auf der Bühne im voll besetzten Veranstaltungsraum machte Klaus von Wrochem alias »Klaus der Geiger« zusammen mit Bassist Tom Fronza und Uwe Dove an der Gitarre. Schon kurz nach Beginn seines Auftritts erfuhr das Publikum, dass dieser kauzig wirkende, in Latzhose daherkommende Kölner mit allen Wassern gewaschen ist.

Zu eingängigem Folk-Melodien, Country-Klängen oder bekannten Schlager-Hits knöpfte sich Wrochem in seinen Liedern Land und Leute vor, rollte kontroverse politische Themen auf und dichtete dabei altbekanntes Liedgut humorvoll um. So sang er zur Melodie vom Opus-Klassiker »Life is Life« zunächst »Zeit ist Geld« und später treffend »Geld kostet Zeit«.

An anderer Stelle sang er vom »Pegidamann« oder über Angie und Barack, die sich einig sind: »Jeder, der nicht für uns ist, der ist ein Terrorist«. Immer wieder zeigte er sein furioses Saitenspiel, das teilweise quietschig und knarzig klang, mit dem der Geiger seine Stücke aber bestens in Szene setzte.

Selbiges ließ sich auch über die fünfköpfige Band »Tamam« sagen. In der Kulturkneipe zeigten Valentin Katter, Hannah Marie Heuking, Rainer Orthner, Jakob Schwarzenau und Denzi Ruks mit Tuba, Akkordeon, Schlagzeug, Klarinette, Trompete und Gesang Balkan-Traditionals vom Feinsten. Im Repertoire hatten sie am Samstagabend Lieder aus Mazedonien, Russland, Serbien.

Zeigte in der Kulturkneipe sein furioses Saitenspiel: Klaus von Wrochem alias »Klaus der Geiger«.

Zeigte in der Kulturkneipe sein furioses Saitenspiel: Klaus von Wrochem alias »Klaus der Geiger«.

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