Neugestaltung der Stadteingänge

Blomberg. Das städtebauliche Entwicklungskonzept geht laut einer Meldung der Stadtverwaltung mit der Neugestaltung der Stadteingänge in die Endphase.

Eingangsbereiche seien für Besucher erstes sichtbares Zeichen und würden damit ganz wesentlich den ersten Eindruck prägen.

Die Konzeptvorstellung, aber auch die Diskussion und Weiterentwicklung der Vorschläge, sollen in einer Bürgerversammlung erfolgen. Diese findet am Mittwoch, 6. September, ab 19 Uhr im Kulturhaus »Alte Meierei« in Blomberg, Brinkstraße 22, statt.

Das beauftragte Büro Kortemeier Brokmann hat Vorschläge erarbeitet. Demnach sind als Markierung der Stadteingänge Installationen im Randbereich der Verkehrskreuzungen entlang der Bundesstraße 1 geplant.

Die Installationen setzen sich aus zwei markanten Elementen zusammen: einer Rahmenkonstruktion aus dünnem, farbigen Stahl, die als »Fenster zur Stadt« der Implementierung von Werbebannern und -projektionen dient, sowie eine Formung der Stadtsilhouette aus dem gleichen Material.

Die gesamte Installation folgt farblich dem Corporate Design der Stadt und ist in der Nacht dezent illuminiert. Sie kann zudem mit QR-Codes und Hotspots versehen werden. Im weiteren Verlauf der Straßen Richtung Stadtkern lassen sich diese Elemente auf verschiedene Ebenen »herunterbrechen«.

Für den Stadteingang Süd ist das durch ein Lichtband entlang der hinaufführenden Straße »Zum Niederntor« gelöst. Zudem sieht die landschaftsarchitektonische eine Auslichtung der Vegetations- und Gehölzstruktur im Bereich des Hanges sowie eine Gliederung des vorgelagerten Ensembles durch Reduzierung auf einfache Rasenflächen vor.

Dieser Grundgedanke der Sichtbarmachung der Stadteingänge soll darüber hinaus auf die ehemaligen Stadttore an der Neuen Torstraße und der Heutorstraße übertragen werden.

Bürgermeister Klaus Geise: »Die Neugestaltung der Stadteingänge ist eine weitere wichtige Säule in unserem Entwicklungskonzept. Die Überlegungen des Planungsbüros sind sehr schlüssig und verdienen eine breite Diskussion in der Bürgerbeteiligung. Daher würde ich mich über eine gute Resonanz bei der Veranstaltung freuen, die vielleicht sogar neue Ideen für Wegweisung, Orientierung und Information für unsere Altstadt zu Tage fördert.«

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