Bremens Vielfalt begeisterte

Blomberg (lz). Bewegung an der frischen Luft fördert die Gesundheit, deshalb ist das Wandern seit Jahren ein fester Bestandteil im sportlichen Angebot des TV Blomberg.

So ist die Kurzwandergruppe alle 14 Tage mittwochnachmittags unterwegs; meistens per pedes in der näheren Umgebung. Eine gewisse Portion an Geselligkeit ist ebenfalls dabei.

Zum Programm der Gruppe gehörten deshalb auch Tagesausflüge zu interessanten Zielen – wie jüngst nach Bremen. Mit dieser Stadt ist Brigitte Herdzin, die Leiterin der Kurzwandergruppe, als ehemalige Bremerin bestens vertraut, heißt es in einer Pressemitteilung.

Für diesen Tag hatte sie sich allerdings noch mit einer sehr versierten Stadtführerin Unterstützung dazu geholt. Und so gab es zunächst eine kurze Einführung in die Stadtgeschichte.

Nach einer Zeitreise durch das geistliche und weltliche Herz der Stadt ging es flotten Schrittes durch das Schnoorviertel zur Weser und dort auf der Promenade flussabwärts bis zu letzten Brücke über den Fluss. Noch ein kurzer Blick auf den Dreimaster »Alexander von Humboldt«, dann folgte der unvermeidliche Besuch des neben den Stadtmusikanten bekanntesten Bremer Kunstwerkes, der Böttcherstraße.

Punkt 12 Uhr stand die Gruppe vor dem Haus Böttcherstraße Nr. 4 und lauschte dem berühmten Glockenspiel. In der »Ständigen Vertretung« genau gegenüber wurde eine kurze Verschnaufpause eingelegt.

Am Nachmittag wurde der Wandergruppe im Stadtteil Walle ein Kapitel aus der neueren Bremer Stadtgeschichte nahegebracht. Es ging zunächst in den Europahafen, heute umbenannt in Überseestadt. Hier entsteht an den alten Kaianlagen in ehemaligen Lagerschuppen und Speichern ein weiträumiges Kunst-, Kultur- und Dienstleistungszentrum.

Rund um die alten Hafenbecken können Radler und Spaziergänger das weitläufige Gelände für ausgedehnte Touren nutzen.

Die Wandergruppe genoss ihren Aufenthalt in Bremen. Foto: privat

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