19:27 – HSG in Leverkusen klar unterlegen

Blomberg. In der Frauenhandball-Bundesliga gab es für die HSG Blomberg-Lippe am vorletzten Spieltag einen herben Dämpfer im Kampf um einen Europapokal-Platz. Die Mannschaft von Trainer André Fuhr unterlag am Samstagabend mit 19:27 (8:11) bei Bayer Leverkusen.

Da parallel Borussia Dortmund überraschend deutlich mit 38:31 gegen den neuen Meister Thüringer HC gewann, wird es am letzten Spieltag einen Showdown zwischen der HSG, Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund, Frisch Auf Göppingen und TuS Metzingen geben.

In der Leverkusener Ostermann-Arena deutete sich die Niederlage der Blombergerinnen, die vier Siebenmeter vergaben, bereits in den ersten dreißig Minuten an. Zwar lagen die Gäste zur Pause beim 8:11 noch in Schlagdistanz, allerdings gelangen Alicia Stolle und Co. in Halbzeit eins lediglich drei Feldtore.

Nach dem Seitenwechsel blieb das HSG-Team weiter am Gegner dran. In der 37. Minute betrug der Abstand beim 10:13 unverändert drei Tore. Doch dann legten die Rheinländerinnen einen starken Zwischenspurt mit sieben Treffern in Serie hin. Innerhalb von sechs Zeigerumdrehungen war die Entscheidung gefallen.

17 Minuten vor dem Abpfiff führten die Gastgeberinnen mit 20:10. Bis zum Ende ließen sich die Schützlinge von Trainerin Renate Wolf den Erfolg nicht mehr streitig machen. Bemerkenswert dabei war, dass mit Sally Potocki (8 Tore) und Kim Berndt (7) zwei ehemalige HSG-Spielerinnen einen großen Anteil am Sieg der Bayer-Truppe hatten.

Die HSG Blomberg-Lippe hofft jetzt auf einen Sieg im letzten Spiel der Saison. Am Samstag, 26. Mai, gastiert Frisch Auf Göppingen in der Sporthalle an der Ulmenallee. Der Anpfiff erfolgt um 18 Uhr.

HSG-Tore in Leverkusen: Laura Rüffieux (3), Tessa van Zijl (2), Kathrin Pichlmeier (3), Angela Steenbakkers (3/2), Larissa Petersen (1), Alicia Stolle (1), Patricia Rodrigues (1), Silje Brøns Petersen (5/5).

Angela Steenbakkers traf dreimal für die HSG in Leverkusen.

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