HSG will Siegesserie in Buxtehude ausbauen

Blomberg. Am morgigen Mittwoch, 10. Oktober, bestreitet die HSG Blomberg-Lippe in der Frauenhandball-Bundesliga ihr zweites Auswärtsspiel der noch jungen Saison 2018/2019.

Wenn um 19.30 Uhr der Anpfiff beim Buxtehuder SV erfolgt, streben die Nelkenstädterinnen den vierten Sieg in Folge an. »Wir treffen auf einen Gegner auf Augenhöhe und würden unsere Serie gerne auf 8:0 Punkte ausbauen«, lautet die Marschrichtung von HSG-Coach Steffen Birkner.

Um das Sportzentrum Nord als Gewinner verlassen zu können, wird viel von einem konzentrierten und fokussierten Auftritt der Gäste abhängen. »Wir müssen mutig und geduldig agieren. Im Angriff benötigen wir eine hohe Effizienz. Außerdem sollten wir auf die verschiedenen Deckungsvarianten die entsprechenden Antworten haben. In der Abwehr erwarte ich eine große Kompaktheit und konsequentes Handeln«, beschreibt Birkner, worauf es ankommt.

Der 38-Jährige fährt mit einem guten Gefühl und einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein nach Niedersachsen. Denn während sein Team zum Saisonstart dreimal das Feld als Sieger verließ, hat der Buxtehuder SV bereits zwei Niederlagen kassiert. Dem 31:25-Auftakterfolg des Pokalsiegers von 2017 gegen Bensheim/Auerbach folgten ein 29:31 beim VfL Oldenburg sowie ein 21:37 beim Thüringer HC.

Der Druck vor der vierten Partie liegt daher eher bei den Gastgeberinnen. Allerdings gelang der Mannschaft von Trainer Dirk Leun am vergangenen Samstag der Einzug in die dritte Runde des DHB-Pokals. Vor den Augen von Steffen Birkner hatten Jessica Oldenburg und Co. auch ohne die verletzte Ex-Nationalspielerin Friederike Gubernatis keine Probleme im Nachbarschaftsduell mit dem Zweitligisten HL Buchholz-Rosengarten. 29:19 hieß es am Ende der 60 Minuten für den Favoriten.

Verfolgten im Pokal lediglich 700 Besucher den Auftritt des BSV, so rechnet die HSG Blomberg-Lippe mit einer vollen »Hölle Nord« und rund 1.500 begeisterungsfähigen Buxtehuder Fans morgen Abend. »Da müssen wir Ruhe bewahren und einfach cool bleiben«, lautet das Erfolgsrezept von Steffen Birkner.

Der 38-Jährige hat seine Schützlinge gut auf den Gegner vorbereitet und war mit den Trainingsleistungen sehr zufrieden. Verletzungs- oder krankheitsbedingte Ausfälle gibt es auch nicht, sodass der Trainer mit vollzähligem Kader die Reise in den Norden antreten kann.

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