Ostlippische Tafel blickt zurück

Blomberg. Im Jahr 2018 hat die Blomberger Ausgabestelle der Ostlippischen Tafel wieder einiges auf die Beine gestellt.

Angefangen bei der Aktion »Ein Teil extra für die Tafel«, die im April und im Oktober in Blomberg stattgefunden hat, über aufgestellte Spendendosen beim Blumen Töberich und Blumenhaus Koch, erhalten Bedürftige in der Advents- und Weihnachtszeit wieder besondere Pakete.

Sowohl Privatpersonen als auch Eltern und Schüler des Hermann-Vöchting-Gymnasiums (HVG) packen erneut Weihnachtspäckchen mit haltbaren Produkten. Außerdem werden den Abholern Tüten aus der Aktion »Gemeinsam Teller füllen«, die Anfang November im Nahkauf stattfand, überreicht.

Über diese Aktivitäten hinaus erhält die Ostlippische Tafel das gesamte Jahr über Geldspenden von Einzelpersonen oder Gruppen, die die Arbeit der Tafel dadurch kräftig unterstützen. Von der Stadt Blomberg habe es außerdem einen Mietkostenzuschuss gegeben.

Im Laufe der vergangenen Monate hat sich laut der Ostlippischen Tafel die Lebensmittel-Nachfrage etwas gelegt. Nachdem die Zahl der Abholer im Jahr 2017 auf rund 150 Personen gestiegen ist, vor allem bedingt durch junge Familien, die geflüchtet sind, zählt die Ausgabestelle heute noch etwa 80 Menschen, die für etwa 300 Personen Lebensmittel besorgen.

Der Rückgang an Abholern sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass viele Flüchtlinge inzwischen aus Blomberg fortgezogen sind oder eine Arbeit aufnehmen konnten, womit sie die Dienste der Tafel nicht mehr in Anspruch nehmen müssen, heißt es in einer Mitteilung der Blomberger Ausgabestelle der Ostlippischen Tafel.

Im Namen aller Mitarbeitenden der Blomberger Ausgabestelle der Tafel bedankt sich Hermann Donay bei allen engagierten Bürgern und Förderern für die Unterstützung in diesem Jahr. »Es tut allen Mitarbeitenden gut, viele andere Menschen hinter sich zu wissen«, sagte Donay.

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