HSG Samstag zu Gast in Bad Wildungen

Blomberg. Zum Rückrunden-Auftakt in der Frauenhandball-Bundesliga gastiert die HSG Blomberg-Lippe am morgigen Samstag, 16. Februar, bei der HSG Bad Wildungen.

Der Anpfiff in der Ense-Sporthalle erfolgt um 19 Uhr. »Unser Ziel ist ganz klar, dort die beiden Punkte zu holen. Trotz einiger namhafter Ausfälle beim Gegner wissen wir um die Schwere der Aufgabe. Wir werden Bad Wildungen in keinem Fall unterschätzen«, lautet die klare Ansage von Blombergs Trainer Steffen Birkner.

Der 38-Jährige erwartet von seiner Mannschaft einen konzentrierten und fokussierten Auftritt. »Ein Sieg wäre für uns von großer Bedeutung. Denn mit den beiden Zählern würden wir den Anschluss an das obere Mittelfeld halten und gleichzeitig das Polster auf die unteren Ränge vergrößern«, verdeutlicht Birkner.

Nach der Niederlage in Metzingen hat der HSG-Coach mit seinen Schützlingen zwei gute Trainingswochen absolviert. Die gewonnenen Eindrücke stimmen ihn zuversichtlich. Ebenfalls positiv bewertet er, dass ein Großteil der offenen Personalfragen mittlerweile geklärt ist. »Ich bin natürlich glücklich, dass wir in diesem Bereich ein deutliches Stück vorangekommen sind. Jetzt wissen fast alle, woran sie sind und es kommt mehr Ruhe in die Trainingseinheiten rein«, erklärt Birkner.

In Bad Wildungen kann der Trainer wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Nele Franz und Kathrin Pichlmeier sind nach einem kurzen Regionallehrgang des Deutschen Handball-Bundes am Mittwoch wieder zum Team gestoßen, sodass der Coach genügend Zeit hat, seine Schützlinge bestens auf den Gegner vorzubereiten. Das Hinspiel haben die Blombergerinnen mit 28:25 gewonnen, allerdings wollen die Hessinnen nun Revanche nehmen.

Dass mit Bad Wildungen trotz der Ausfälle von Laura Vasilescu, Maxime Struijs, Annika Busch und Lisa-Marie Preis zu rechnen ist, hat die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer zuletzt gegen den Thüringer HC unter Beweis gestellt. Die »Vipers« haben dem Deutschen Meister lange Paroli bieten können und mussten sich am Ende nur knapp mit 28:31 geschlagen geben.

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