HSG: Sieg gegen Nellingen fest eingeplant

Blomberg. Im ersten Heimspiel der Rückrunde in der Frauenhandball-Bundesliga setzt die HSG Blomberg-Lippe am kommenden Samstag, 23. Februar, auf einen Sieg gegen den TV Nellingen.

Wenn um 16.30 Uhr der Anpfiff in der Sporthalle an der Ulmenallee erfolgt, rechnet HSG-Trainer Steffen Birkner fest mit einem Erfolg seines Teams. »Wir wollen und müssen die beiden Punkte holen. Ein Sieg wäre alleine deshalb schon wichtig, um nicht den Anschluss an das obere Mittelfeld zu verlieren. Außerdem würden wir uns einen größeren Puffer zu den unteren Tabellenplätzen schaffen. Wir sind gefordert, über die gesamten 60 Minuten Vollgas-Handball zu spielen und Nellingen vor Probleme zu stellen«, lautet die unmissverständliche Zielsetzung des 38-Jährigen.

Nach der enttäuschenden Vorstellung seiner Schützlinge in Bad Wildungen erwartet der Coach, dass seine Spielerinnen gegen den Tabellenvorletzten ihre individuellen Fehler abstellen und deutlich konzentrierter zu Werke gehen. »Wir müssen unsere Chancen mit mehr Überzeugung nutzen, um am Ende des Tages eine höhere Effektivität vorweisen zu können. Jede einzelne Akteurin ist nun mehr denn je gefordert«, unterstreicht Birkner.

Um die beiden Punkte in Blomberg zu behalten, werde viel davon abhängen, wie das Zusammenspiel zwischen Deckung und Torhüterinnen funktioniert. Die Abwehr müsse sicher stehen, damit man in ein schnelles Umschaltspiel kommt. Für Steffen Birkner ist ein Sieg gegen Nellingen auch deshalb von großer Bedeutung, weil mit dem anstehenden Auswärtsspiel in Bensheim/Auerbach sowie der dann folgenden Heimpartie gegen Buxtehude schwere Aufgaben auf Anna Monz und Co. warten.

Gegen den TV Nellingen jedenfalls sind die Gastgeberinnen schon angesichts der Tabellensituation in der Favoritenrolle. Die Schwaben Hornets Ostfildern haben nach 14 Partien sechs Punkte auf der Habenseite und gehören somit zu den akut abstiegsgefährdeten Teams.

Nachdem den Schwäbinnen am 30. Dezember vergangenen Jahres mit dem 32:31-Heimerfolg gegen Bad Wildungen ein Befreiungsschlag gelungen war, wollte das Team von Trainer Ralf Rascher den Schwung mit ins neue Jahr nehmen, um gegen Mannschaften auf Augenhöhe weitere Zähler für den Ligaverbleib zu sichern. Doch das ging gründlich schief. Die Partien bei den unmittelbaren Konkurrenten aus Oldenburg (24:30) und Bensheim/Auerbach (26:32) gingen ebenso deutlich verloren wie die anschließenden Heimspiele gegen Buxtehude (24:35) und Thüringen (22:33).

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