HSG zum Saisonabschluss gegen Metzingen

Blomberg. Die Sporthalle an der Ulmenallee wird zum letzten Saisonspiel der HSG Blomberg-Lippe in der Frauenhandball-Bundesliga am morgigen Samstag (18. Mai) aus allen Nähten platzen.

Wenn um 18 Uhr der Anpfiff zur Partie gegen die TuS Metzingen ertönt, werden 899 Zuschauer die Daumen drücken, dass sich die Schützlinge von Trainer Steffen Birkner mit einem Sieg aus der Spielzeit 2018/2019 verabschieden.

»Wir befinden uns in einer guten Ausgangssituation. Natürlich wissen wir, dass es gegen diese top-besetzte Mannschaft brutal schwer werden wird. Metzingen mit seiner individuellen Klasse und der internationalen Erfahrung wird jeden unserer Fehler bestrafen. Daher müssen wir es schaffen, gut zu verteidigen und im Angriff konsequent unsere Chancen zu nutzen. Ferner sollten wir nicht wie im Hinspiel ins offene Messer laufen«, meint Steffen Birkner.

Bereits vor dem letzten Auftritt in dieser Spielzeit, zieht der 38-Jährige ein zufriedenstellendes Fazit. »Es ist super, dass wir Platz sieben in jedem Fall sicher haben. Wenn alles optimal läuft, dann könnten wir sogar unseren momentanen sechsten Rang verteidigen oder vielleicht noch etwas höher klettern. In jedem Fall wollen wir uns gegen eines der besten Teams der Bundesliga mit einer ordentlichen Vorstellung vom fantastischen Blomberger Publikum verabschieden. Wir sind seit vier Spielen in Folge ungeschlagen und haben die letzten vier Partien an der Ulmenallee gewonnen. Darauf lässt sich aufbauen«, so Birkner.

Dennoch käme alles andere als ein Sieg der TuS Metzingen, die vergangenen Samstag klar mit 26:36 gegen den Thüringer HC verlor, einer großen Überraschung gleich. Die HSG ist aber gewillt, einem der »drei Großen« zum Abschluss der Spielzeit ein Bein zu stellen. Was gegen Thüringen und Bietigheim beinahe geklappt hat, soll nun gegen die Mannschaft des ehemaligen Blomberger Trainers André Fuhr Realität werden.

Auf der anderen Seite wird sich das Team aus Baden-Württemberg eine Woche vor dem Final-Four um den DHB-Pokal keine Blöße geben wollen. Für die »Tussies«, die in der Meisterschaft Thüringen und Bietigheim klar den Vortritt lassen mussten, ruhen die Hoffnungen auf dem Saison-Höhepunkt am kommenden Wochenende.

Nach Spielende stehen die zum Abschluss einer Spielzeit obligatorischen Verabschiedungen auf dem Programm. Neben Angela Steenbakkers, Kathrin Pichlmeier, Patricia Rodrigues, Gisa Klaunig und Franziska Müller wird auch Geschäftsführerin Stefanie Klaunig für ihre Verdienste gewürdigt werden.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.