Missionsfest mit norwegischem Bischof

Blomberg-Istrup. Auch in diesem Jahr fand das Missionsfest der Blomberger und Lagenser Gemeinden der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) unter freiem Himmel im alten Steinbuch in Istrup statt.

Gäste aus Talle, Veltheim und Bielefeld kamen an diesem Tag zusammen und trotzten unter Sonnensegeln und Garten-Pavillons der Hitze. Die Festpredigt hielt Bischof Torkild Masvie von der Lutherischen Kirche in Norwegen, die dem International Lutheran Council (ILC) angehört.

Masvie lebte zehn Jahre lang in Jerusalem und arbeitete dort als Direktor eines theologischen Caspari-Zentrums. Anhand zweier Schriftworte erklärte der Gastprediger, was es heißt, ein Zeuge Jesu zu sein. Jesus zu bezeugen, bedeute nicht zu sagen, dass er gelebt hat und etwas Besonderes war, sondern, »dass er der Sohn Gottes ist und gekommen ist, um Menschen aus ihrer Sünde zu retten, Menschen, die versuchen, ihre Schuld vor Gott mit Spielgeld zu bezahlen«.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen berichtete Bischof Masvie über die Arbeit von »Concordia Israel«, einem offiziellen Bildungspartner in Israel für internationale Mitgliederkirchen des Lutherischen Rates, der mit 35 internationalen Mitgliedskirchen der größte Betreiber von privaten Schulen und Universitäten weltweit ist.

Mit einer Abschlussandacht und einer Fürbitte um Gottes Segen für alle missionarische Arbeit der Kirche und die Arbeit von »Concordia Israel« ging das Missionsfest mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken zu Ende.

Musikalisch wurde das Missionsfest von den Posaunenchören der SELK-Gemeinden aus Lage, Blomberg, Talle und Bielefeld gestaltet. Die Kollekte des Tages wurde für die Arbeit von »Concordia Israel« gesammelt.

Unter den Sonnensegeln verfolgten die Gäste den Gottesdienst. Foto: privat

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