13. Songfestival: Von Chansons bis Rock

Blomberg. Das diesjährige Blomberger Songfestival hatte eine abwechslungsreiche Bandbreite an handgemachter Musik zu bieten.

Eröffnet wurde das Festival von dem Detmolder Singer/Songwriter Volkwin Müller und seiner Band, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Initiator des Songfestivals stellte in diesem Jahr Lieder von seinem im Januar 2020 erscheinenden Album »Auf dem Weg« vor.

Musikalisch stark von Gitarren und der unverwechselbaren Stimme des Detmolders geprägt, nahm Volkwin den Zuschauer mit auf eine Reise durch seine Umwelt und seine Erfahrungen. Stets entspannt und mit viel Gefühl präsentierte er seine neuen Songs. Unterstützt wurde der ausdrucksstarke Sänger und Gitarrist von Uli Kringler (Gitarre), Jens Wrede (Bass) und Heinz Lichius (Schlagzeug). Die Zuhörer verlangten lautstark nach mehr, aber die Bühne musste für den zweiten Act des Abends frei gemacht werden.

Dirk Darmstaedter eroberte die Gäste mit seinen englischsprachigen Songs, die er souverän vorstellte. Er hatte sein aktuelles Solo-Album »Strange Companions« im Gepäck, startet jedoch bald wieder mit Jeremy Days auf Deutschlandtournee durch.

Den Abschluss des Festival-Freitags bildete Stoppok, der bereits zum dritten Mal beim Blomberger Songfestival als Hauptact dabei war. Zwischen seinen humorvollen, und kritischen Songs plauderte er entspannt mit dem Publikum, erzählte kleine Anekdoten und ging auf Zurufe aus dem Saal ein.

Der Samstag begann mit Liedern im Stil französischer Chansons, die mit sehr feinsinnigen Texten in deutscher Sprache daherkamen. Der Schöpfer dieser Stücke ist der Hamburger Autor, Schauspieler und Musiker Achim Amme, der von seiner Band Ulrich Kodjo Wendt (Diatonisches Knopfakkordeon), Uli Kringler (Gitarre und Bass) und Martin Denzin (Schlagzeug) bestens in Szene gesetzt wurde. Ammes Band schuf die richtige Atmosphäre für die Lieder, die textlich oft überraschten.

Der anschließende Auftritt von Sebel und seinen beiden Mitmusikern am Cello und am Klavier packte den Saal sofort. Mit einer unglaublichen Energie brachte Sebel in bester Ruhrpottmanier seine von amüsant bis ernst reichenden Song des Albums »Windstärke 10« rüber. Die begeisterten Zuhörer lachten und feierten mit ihm und bei den berührenden Songs floss auch mal die ein oder andere Träne.

Den Abschluss des Festivals bildete Christina Lux mit ihrem Duo-Partner Oliver George (Gitarre und Schlagzeug), der ihre Songs wundervoll untermalte. Die beiden Musiker präsentierten vor allem Lieder ihres gemeinsam eingespielten Albums »Leise Bilder«, das mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde.

Für das Jahr 2020 ist bereits das nächste Blomberg Songfestival geplant. Dieses wird am 6. Und 7. November in seine 14. Runde gehen.

Christina Lux begeisterte die Besucher beim 13. Blomberger Songfestival. Fotos: Peter Preis

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