HSG hofft auf Sieg gegen Göppingen

Blomberg. Am 15. Spieltag der Frauenhandball-Bundesliga geht es für die HSG Blomberg-Lippe morgen zum Team von Frisch Auf Göppingen nach Baden-Württemberg.

Beim Spiel gegen den aktuellen Tabellenzehnten möchten die Birkner-Schützlinge am Freitagabend den 24:20-Erfolg aus dem Hinspiel wiederholen und können dabei kadertechnisch aus dem Vollen schöpfen, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

Mit nur einem Sieg aus den ersten acht Spielen erwischten die Baden-Württembergerinnen einen denkbar schlechten Start in die aktuelle Spielzeit. Geplagt von zahlreichen Verletzungen konnte das Team von Trainer Aleksandar Knezevic nur selten in Bestbesetzung antreten und befand sich mit einem Mal mitten im Abstiegskampf.

Spätestens jedoch mit der Rückkehr der rumänischen Rückraumspielerin Roxana Ioneac Mitte Dezember hat sich die Personalsituation beim kommenden Gegner der HSG sichtlich entspannt und auch bei den Ergebnissen ist ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen. Mit zuletzt drei Siegen aus den vergangenen sechs Partien konnten die Gastgeber das Abstiegsgespenst vorerst vertreiben.

Am Mittwochabend gab es jedoch gegen das Starensemble aus Bietigheim mit einer 35:20-Niederlage einen klaren Dämpfer. Und auch gegen die HSG warten die Frisch Auf-Frauen bereits seit sechs Spielen auf einen Sieg, konnten das letzte Mal im Oktober 2016 zwei Punkte gegen die Nelkenstädterinnen erkämpfen. HSG-Trainer Steffen Birkner warnt sein Team vor der Begegnung dennoch eindringlich vor einem »unbequemen Gegner«.

»Wir wissen um die hohe Qualität der Göppingerinnen. Mit ihrer offensiven Deckung stellen sie ihre Gegner immer wieder vor schwere Aufgaben. Auch wenn wir das im Hinspiel sehr gut gelöst haben, müssen wir am Freitagabend erneut sehr geduldig spielen und freie Räume und Lücken nutzen, um gegen die stabile und körperlich robuste Mannschaft von Aleksandar bestehen zu können. Wir wollen die zwei Punkte auf jeden Fall mit zurück nach Blomberg bringen«, so Birkner.

Verzichten muss die HSG in der EWS Arena (Anpfiff 19 Uhr, live auf Sportdeutschland.TV) dabei lediglich auf die Langzeitverletzte Jenny Murer, ansonsten stehen alle Spielerinnen zur Verfügung.

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