Erste Hilfe-Kurse starten wieder

Blomberg-Dalborn. Ab dem 6. Juli starten die Erste Hilfe-Kurse der Johanniter Lippe-Höxter wieder.

Aufgrund der Corona-Pandemie finden die Seminare freitags und samstags im Dorfgemeinschaftshaus in Donop, Alte Chaussee 20, statt. Die genauen Termine finden Interessierte im Internet unter www.johanniter.de/az-lippe-hoexter.

Neu- und Umbuchungen für die Seminare »Erste Hilfe kompakt« können telefonisch unter (05235) 95908521 oder per E-Mail an bjoern.jockwig@johanniter.de erfolgen. Eine erneute Anmeldung ist zwingend erforderlich. Jeder Teilnehmende wird gebeten, Einmalhandschuhe und einen Mund-Nasen-Schutz (Alltagsmaske) mitzubringen.

»Wir haben die Lockerungen sowie die umzusetzenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen nach Vorgaben der DGUV, der Berufsgenossenschaften und der Fahrerlaubnisverordnung detailliert geprüft. Um die Gesundheit von Mitarbeitenden und Kursteilnehmenden zu schützen, haben wir uns für eine Durchführung unserer Schulungen in externen Räumlichkeiten entschieden. Dank der großzügigen Raumgestaltung an unseren Schulungsorten können wir weiterhin bis zu 20 Personen unter Einhaltung der Mindestabstände schulen und müssen die Teilnehmerzahl nicht verringern«, freut sich Ausbildungsleiter Björn Jockwig auf den Neustart und dankt der Firma Infinity und der Stadt Blomberg, die die Schulungsräume zur Verfügung stellen.

Um eine sichere Erste Hilfe-Ausbildung in Corona-Zeiten zu gewährleisten, stehen zu Beginn Hygienemaßnahmen für eine sichere Kursdurchführung im Fokus. Neben den allgemeinen Abstandsregeln, richtigem Händewaschen und der Händedesinfektion steht die Husten-Nies-Etikette sowie das richtige Tragen des Mund-Nasen-Schutzes auf der Agenda.

Ein weiterer Programmpunkt ist die situationsangepasste Atemspende bei einer Reanimation. »Trotz umfangreicher Informationen sind viele Menschen verunsichert. Damit möchten wir aufräumen«, betont Jockwig. Für Ersthelfer in Betrieben sind die zusätzlichen Lerninhalte von doppelter Bedeutung: Einerseits zur Eigensicherung, andererseits, um auf Pandemie-Situationen vorbereitet zu sein.

Die Unterweisung für Betriebshelfer umfasst den Umgang mit Schutzausrüstungen, den Unterschieden zwischen Mund-Nasen-Schutz und FFP2-Masken, dem hygienischen Handeln und der sicheren Schutzausstattung. »Wir wollen die Betriebsersthelfer bei uns für aktuelle und zukünftige Herausforderungen fit machen«, sagt Jockwig.

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