Bürgermeister appelliert: Bäume gießen

Blomberg. Trockenheit, kaum Niederschläge und Hitze – der Sommer 2019 war in Deutschland der drittwärmste in den vergangenen 140 Jahren.

Wegen der extrem trockenen Böden benötigen Pflanzen entsprechend viel Wasser. In Blomberg sind im öffentlichen Raum neu angepflanzte Bäume deshalb mit sogenannten Baumbeuteln ausgestattet worden.

»Im Stadtrat haben wir vor Kurzem über das Thema Baumgießen diskutiert. Und ich begrüße es ausdrücklich und bitte darum, dass Privatpersonen die Bäume auf ihrem Grundstück und auf angrenzenden Flächen gießen«, appelliert Bürgermeister Klaus Geise an die Blomberger.

Was für warme und trockene Sommer und für Bereiche im Garten gilt, die dicht bepflanzt sind oder über einen stark verdichteten Boden verfügen, ist übrigens auch in der kälteren Jahreszeit nicht schlecht – zumindest dann, wenn im Winter ebenfalls nicht viel Niederschlag fällt. Ob ein Baum gegossen werden muss, verrät ein genauer Blick. Junge Zweige, die schlaff sind, verfärbte, vertrocknete und herabhängende Blätter sowie ein zu früher Obstfall bei Obstbäumen gelten als klare Indizien für Trockenheit.

Bereits bei einer mit hohen Temperaturen verbundenen Trockenperiode, die länger dauert als eine Woche, ist der Griff zum Wassereimer oder zur Gießkanne empfehlenswert. Ein bis zwei volle Eimer oder Gießkannen pro Tag reichen aus – und zwar idealerweise gefüllt mit Regen- oder Brauchwasser und nicht mit Trinkwasser, um Ressourcen zu schonen.

Die Stadt Blomberg geht mit gutem Beispiel voran: Die Beutel versorgen die Bäume mit ausreichend Wasser. Foto: Stadt Blomberg

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