Polizei stellte gefährliche Munition sicher

Schieder-Schwalenberg/Kreis Lippe. Der Polizei Lippe wurde am Mittwoch, 28. Juli, der Fund von Kriegsmunition gemeldet.

Ein Mann aus Schieder hatte im Schrotthandel Munitionsteile erworben, die sich als gefährlich herausstellten, heißt es dazu in einer Pressemitteilung.

Durch die Einsatzkräfte wurde der zuständige Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung angefordert. Da Teile der Munition nicht mehr risikolos transportiert werden konnten, sicherte der Kampfmittelbeseitigungsdienst diese vorerst vor Ort und sprengte sie am Donnerstagnachmittag auf einem Grundstück an der Straße »Auf der Mühlenbreite« kontrolliert.

Die Polizei unterstützte die Stadt Schieder-Schwalenberg im Rahmen der Evakuierungsmaßnahmen zum Schutz der Anwohner. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Herkunft der Munition aufgenommen und prüft die Einleitung von Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz.

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