HSG: Heimspiele wieder in Blomberg

Blomberg. Die HSG Blomberg-Lippe kehrt für ihre kommenden Heimspiele in der Frauenhandball-Bundesliga an die Blomberger Ulmenallee zurück.

Ab dem Spiel gegen Metzingen (15. Januar, 18 Uhr) werden die Blombergerinnen somit nicht mehr in der Phoenix Contact-Arena in Lemgo auflaufen, sondern mit einer Ausnahmegenehmigung in der kleineren Halle (BU1) an der Ulmenallee spielen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Umzug ist zunächst für drei Heimspiele angedacht, bis die Umbaumaßnahmen an der eigentlichen Spielstätte abgeschlossen sind.

»Ursprünglich sind wir zu Beginn der Saison davon ausgegangen, dass die Bauarbeiten im Zuge der Erweiterung der Halle an der Ulmenallee im Januar abgeschlossen sein werden. Mittlerweile ist davon auszugehen, dass dies voraussichtlich erst im März der Fall sein wird. Aufgrund des hohen organisatorischen Aufwandes und der finanziellen Belastung, die der Gang in die Phoenix Contact-Arena, gepaart mit der derzeit nicht wirtschaftlichen Zuschauerresonanz, mit sich bringt, haben wir nach einer Alternative Ausschau gehalten und sind froh, die Ausnahmegenehmigung für unsere ehemalige Bundesligahalle erhalten zu haben«, informiert Torben Kietsch, Geschäftsführer der HSG, über die Gründe der Rückkehr nach Blomberg.

Kürzlich erteilte die Frauenhandball-Bundesliga dem Team aus der Nelkenstadt eine entsprechende Ausnahmegenehmigung, die kommenden drei Heimspiele gegen Metzingen, Bietigheim und Bad Wildungen in der früheren Bundesliga-Halle austragen zu dürfen

»Uns ist bewusst, dass dies nur eine Lösung auf Zeit ist. Aktuell gehen wir davon aus, dass wir unser Heimspiel gegen die Sport-Union Neckarsulm am 19. März erstmals in der erweiterten Halle austragen können«, hofft Kietsch im März erneut einen Wechsel der Halle vollziehen zu können.

Mit Stand von heute können bei den drei kommenden Heimspielen 200 Zuschauer zugelassen werden. »Wir stehen in Gesprächen mit den Behörden, ob wir eventuell noch weiteren Fans den Besuch unserer Heimspiele ermöglichen dürfen. Allerdings müssen wir auch die Vorgaben abwarten, die die kommende Corona-Schutzverordnung mit sich bringt«, blickt Kietsch gespannt auf die heute stattfindende Bund-Länder-Konferenz.

Alle Dauerkarteninhabenden können somit, Stand jetzt, berücksichtigt werden. Ob es einen freien Ticketvorverkauf für die Begegnungen gegen die TuS Metzingen (15. Januar), die SG BBM Bietigheim (2. Februar, 19 Uhr) und die Bad Wildungen Vipers (26. Februar) geben wird, ist fraglich.

»Sollten weiterhin Zuschauer zugelassen sein, informieren wir unsere Dauerkarteninhabenden schnellstmöglich über das weitere Prozedere«, bittet Kietsch die HSG-Fans weiterhin um Geduld.

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